Schlusswort
Offenheit, Ehrlichkeit, Seriosität, Hilfsbereitschaft und höchste Produktqualität müssen für Sie natürlich auch selbstverständlich sein. Dann steht einer langjährigen, für alle Seiten fruchtbaren Zusammenarbeit nichts im Wege! Sich gegenseitig unterstützen, gemeinsam arbeiten, gemeinsam verdienen und gemeinsam helfen – dies wäre ein großer Schritt in Richtung einer sinnvollen Existenz, für alle . . . . Konkurrenzdenken, Gier und Egoismus sind Relikte aus unserer tierischen Vergangenheit. Aber, wenn der Verstand im Herzen schlägt, kann der Mensch sie überwinden!

Tschüss, bis zum nächsten Mal . . . .
Ihr AFIDA-International

Aachen, 30.05.2010

PS.: Um die grundsätzliche Einstellung AFIDA`s im Umgang mit Menschen darzustellen, hier noch ein Beispiel:

Es wurde im Spätsommer des Jahres 1994 in Aachen-Brand ein multikulturelles Fest gefeiert. Organisiert von der Gemeinde St. Donatus, auf eigenen Grünanlagen, wurden alle Beteiligten gebeten, nationaltypische Leckereien vorzubereiten. Verschiedene Ausländergruppen und Deutsche hatten wunderbar riechende und einladende Grillecken und Tische vorbereitet. Für die Kinder waren auch sehr schöne Spielmöglichkeiten vorhanden.

Als die Menschenmenge Hunger bekam, beobachtete ich folgendes: Wenn der Mensch Hunger hat und etwas wohlriechend Essbares in der Nähe ist, dann spielt die Nationalität überhaupt keine Rolle! In jeglicher Form wurde bestellt, bezahlt und genüsslich verzehrt. Dabei hörte man neben Hochdeutsch und Ausländisch auch gebrochen deutsch sprechende Menschen nebst wilder Handzeichen. Feindseligkeiten zwischen den Nationen und Religionen waren für einen Moment völlig vergessen! Warum dann nicht immer so – dachte ich und ließ mir den unten wiedergegebenen Text einfallen, als Dankeschön an den sehr netten Gemeindevorsteher. Die ersten Zeilen sind bewusst „schief“ geschrieben – sie symbolisieren die Tatsache, dass man sich irgendwie mit seinen Mitmenschen verständigen muss! Redet miteinander, auch wenn ein Satz mal daneben geht – und das nicht nur, wenn ihr Hunger habt! . . . .
 
TAM - TAM
Du Mensch,
     ich Mensch;
Wo der Unterschied?
Warum dann soviel tam-tam?
Ich liebe, Du liebst,
      wir leben auf dieser Welt;
Warum dann soviel tam-tam?
Ich gebe Dir meine Hand,
      offen, ohne Waffen
Gib Du mir auch Deine!
Warum dann soviel tam-tam?
Gehen wir den Weg gemeinsam,
          was ist denn dabei?
Du Muslim, ich Christ,
     er Jude, sie Buddhist!
Wir sind alle Menschen,
                  vergiß das nicht! . . . .

Aachen, 14. September 1994
. . . . wie die Zeit vergeht und der Mensch immer noch tamtamt!?